Warum Cloud?

Man wird immer wieder gefragt: “Was bringt das eigentlich mit dem Cloud-Kram, das Datenschutzthema macht doch nur Ärger, weshalb tut man sich das an?”. Weil das das Wort ‘alternativlos’ selten besser gepasst hat, denn sämtliche heute wesentlichen Infrastruktur-Probleme lassen sich ausschließlich über Skalierung lösen:

1. Flexibilität & TTM
Wir wachsen massiv. Dies mit Infrastruktur zu bedienen ist eine große Herausforderung. Je flexibler und automatisierter unsere Lösungen sind, umso schneller können wir liefern. Je weniger Hardware, je mehr *aaS umso besser. Die Cloud bietet uns die Möglichkeit nach Belieben und automatisiert Ressourcen zu nutzen und wieder wegzuwerfen.

2. Zuverlässigkeit
Niemand sollte glauben, er könne so ohne weiteres und zu einem vertretbaren Preis selbst seine Infrastruktur wirklich Desaster-sicher machen.
Sollte unser Hauptstandort in Belgien komplett im Meer versinken, können wir wesentliche Teile unserer Infrastruktur in einer Stunde an einem anderen Standort in Europa wieder herstellen. Den Rest in wenigen Stunden. Diese Funktionalität kostet uns im Vorfeld nichts extra. Zero. 

3. Kosten
Natürlich ist der Preis ein riesen Thema. Dabei geht es vor allem um Skalierungs-Kosten.. ein ausgelasteter Bus fährt nun einmal günstiger als 24 VW Golf.
Wie kann man gleichzeitig Redundanzen für die Ausfallsicherheit vorhalten, aber keine Ressourcen ungenutzt lassen? So etwas funktioniert nur, wenn man massiv skaliert und sich die Last mit allen Teilnehmern teilt. 

4. Umwelt
Der Punkt zuvor betrifft natürlich auch die Umwelt. Es ist unmöglich oben genannte Funktionalitäten dann auch noch möglichst energieeffizient, am besten sogar klimaneutral anzubieten, wenn man das nur für sich selbst macht. Das benötigt clevere Lösungen und Skalierung im großen Stil. 

5. Sicherheit
Googles Project Zero hat die Fehler Meltdown and Spectre in Intel Prozessoren gefunden und in Google Cloud Platform bereits gefixt, bevor das ganze überhaupt bekannt wurde. Dasselbe gilt für Heartbleed in OpenSSL. Man kann sicher (wie wir) einen tollen CISO haben, aber etwas auf diesem Level kann kein Finanzdienstleister leisten. Auch im Bereich Know-how macht es Sinn, sich knappe Ressourcen zu teilen.

1 Kommentar

Moin Olli, danke für die Zusammenfassung und Deinem Statement, dem ich mich ganz klar anschließe – und das schon seit Jahren. LG Martin

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